Rwanda: Kigali – Genocide Museum and Quiet Time

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Hallo meine Lieben,

heute berichte ich euch von meiner Zeit in Ruanda und wie ich meine Zeit in Kigali verbracht habe. Ich habe unter anderem das Genocide Museum besucht und so auch einen ersten Eindruck von Ruanda bekommen.

Genauso wie Uganda, stand auch Ruanda nie auf meinem Plan! Aber ich muss sagen, dass ich mehr als froh bin, das Land auch noch bereist zu haben. Ruanda und Uganda könnten nämlich unterschiedlicher nicht sein! Obwohl der Name fast gleich ist, gibt es zahlreiche Unterschiede, wie beispielsweise die Sicherheit. In Uganda kann man machen was man will, es herrscht totales Chaos. In Ruanda hingegen gibt es Regeln (Helmpflicht), man ist mir mit mehr Respekt und Offenheit entgegen getreten und es war so sauber, dass ich eigentlich dachte ich sei in einer europäischen Stadt. Wie man schon raushören kann, hat mir Ruanda viiiiel besser gefallen, als Uganda. Falls euch interessiert wieso ich so ein negatives Bild von Uganda habe, dann verlinke ich euch noch einen Post hier und hier.

Ruandas dunkele Vergangenheit, Genocide Museum in Kigali !

Obwohl ich nur Gutes von meinem Trip nach Ruanda zu berichten habe, geht es nicht anders als auch den Genozid in 1994 anzusprechen. Es wurden fast 1 Millionen Menschen regelrecht hingerichtet, sogar von Freunden und Nachbarn und dies geschah in einem Zeitrahmen von gerade mal 100 Tagen. Als ich das Genocide Museum in Kigali besucht habe, bliebt mir regelrecht der Atem weg. Ich wusste von dem Genozid, da ich auch auf Reisen in Afrika mit vielen anderen Backpackern darüber gesprochen habe, aber dort in diesem Museum zu stehen, die Interviews zu hören, die Bilder der Opfer zu sehen und die eingeschlagenen Schädel zu sehen, war ein riesen Schock und hat mich sehr mitgenommen. Ich habe bereits in Hoh-Chi-Min City in Vietnam ein Kriegsmuseum besucht, was im Bezug zu meiner Gefühlslage dem hier sehr ähnlich kam. Ich finde auch, dass es ein MUSS ist, dieses Museum zu besuchen, wenn man schonmal in Kigali ist.

Ich bin ehrlich absolut begeistert wie sich dieses Land nach so einem Tiefschlag wieder aufgebaut hat. Vor allem im Verhältnis zu den umliegenden Ländern, wie Uganda oder auch Kenia, lehne ich mich soweit aus dem Fenster und sage, dass Ruanda das mit Abstand weiterentwickelste Land ist und so wirklich gar nicht das ist was man so erwarten würde. Hätte ich nicht an der Grenze die Bilder gesehen, von den gesuchten Genozid Tätern und auch den Vermissten, dann wäre ich im Leben nicht darauf gekommen, dass vor (im Prinzip) so kurzer Zeit noch so etwas schlimmes in diesem Land passiert ist.

Die kleine Großstadt Kigali !

Kigali hat mir auch total gut gefallen, ich bin von Kisoro mit dem Bus gefahren und hatte keinerlei Probleme. Ich war super überrascht, dass mein Boda Boda Fahrer (Motorrad Taxi) plötzlich von mir wollte, dass ich einen Helm trage. Naja der Helm war viel zu groß und irgendwie auch ein bisschen eklig aber ein Fortschritt ist es sicherlich! Mein Hostel war dann auch noch der absolute Wahnsinn!!!! Es heißt Mijo Hostel und ist einfach super! Da können sich echt einige Hostels in Europa eine Scheibe abschneiden und ich würde echt schon sagen, es war mein Highlight in Kigali. Endlich mal wieder eine saubere Unterkunft zu haben, mit anderen Backpackern (habe in Uganda nur in Gasthäusern gewohnt) und auch vernünftiges Internet zu haben, war absolut klasse. Ich bin dann abends auch noch zu einem Restaurant gegangen, wo sich mich behandelt haben wie eine Königin. Ich habe wenn es hochkommt für ein Bier und eine gute Portion Fried Rice mit Gemüse 4€ bezahlt und es war super lecker!

Kigali’s tolle Kunst Szene!

Ich liebe es durch Museen und Kunst Ausstellungen zu schlendern und in Kigali kommt man richtig auf seine Kosten! Es gibt zig Ausstellungen die man kostenlos besuchen kann und meist kann man den Künstlern sogar beim arbeiten zuschauen. Zudem kommt man auch gut mit Einheimischen ins Gespräch.

Ich kann Kigali defintiv empfehlen!

Hey guys,

Today I tell you about my time in Rwanda and how I spent my time in Kigali. Among other things, I visited the Genocide Memorial and got a first impression of Rwanda.
Like Uganda, Rwanda was never on my plan! But I have to say that I am more than happy to have traveled the country. Rwanda and Uganda could not be more different! Although the name is almost the same, there are many differences, such as security. In Uganda you can do whatever you want, there is total chaos. In Rwanda, on the other hand, there are rules (wearing helmets on motorbikes), I have been treated with more respect and openness and it was so clean that I actually thought I was in a European city. As you can already hear, I experienced Rwanda more positively than Uganda. If you are interested in why I have such a negative image of Uganda, I will link you to a post here and here.

Rwanda’s dark past, Genocide Memorial in Kigali!

Although I have only good things to say about my trip to Rwanda, it is no different than addressing the 1994 genocide. Almost 1 million people were literally executed, even by friends and neighbors, in a timeframe of just 100 days. When I visited the Genocide Museum in Kigali, my breath was gone. I knew about the genocide, as I also talked about it with many other backpackers when traveling in Africa, but to stand there in this museum, listen to the interviews, see the pictures of the victims, and see the skulls was a huge shock. I have already visited a war museum in Hoh-Chi-Min City in Vietnam, which was very similar to my feelings here. I also think it is a must to visit this museum when you are in Kigali.
I’m honestly absolutely thrilled as this country has rebuilt after such a blow. Especially in relation to the surrounding countries, like Uganda or Kenya, I lean so far out the window and say that Rwanda is by far the most developed country and so really not what you would expect. If I had not seen the pictures on the border, of the wanted genocide perpetrators and also of the missing persons, then I would not have come to the conclusion that in such a short time before (in principle) something bad happened in this country.

The small city Kigali!

I also really liked Kigali, I went by bus from Kisoro, Uganda and did not have any problems. I was very surprised that my Boda Boda driver (motorcycle taxi) suddenly wanted me to wear a helmet. Well, the helmet was too big and a bit disgusting, but certainly it is a step forward! My hostel was absolutely amazing !!!! It’s called Mijo Hostel and is just great! There are a few hostels in Europe can cut a slice and I would really say it was my highlight in Kigali. Finally to have a clean place to stay, with other backpackers (I only stayed in inns in Uganda) and also reasonable internet, was absolutely great. In the evening I went to a restaurant where I was treated like a queen. When it comes up for a beer and a good portion of Fried Rice with vegetables they paid 4 € and it was delicious!

I definitely recommend Kigali!

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3 Kommentare

  1. 18. April 2018 / 11:18

    Die Fotos sind wundervoll und auch sehr ergreifend
    Liebe Grüße Michelle von beautifulfairy

  2. 18. April 2018 / 11:23

    Tolle EIndrücke und Ruanda klingt wirklich total spannend als Reiseziel, hätte ich nie erwartet ehrlich gesagt.
    Liebe Grüße, Mona

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