Vegan auf Weltreise: Wie ist es als Veganer um die Welt zu reisen?

Hallo meine Lieben,
ich melde mich zurück mit einem Thema auf das ich öfters angesprochen werden, wenn ich berichte dass ich als Veganerin um die Welt gereist bin.
Ist es überhaupt möglich? In welchen Ländern war es leichter und in welchen eher schwierig bis unmöglich? Habe ich auch “gesündigt”?
Diese und noch andere Fragen, werde ich in diesem Blogpost beantworten!

 

Ist es möglich als Veganer um die Welt zu reisen?

Grundsätzlich ja! Man hat in allen Ländern, die ich bereits bereist habe die Möglichkeit sich vegan zu ernähren, ob es eine ausgewogene Ernährung ist, die einen auf Dauer glücklich macht ist eine andere Sache. Man muss schon sehr darauf achten und ich kam teilweise sehr in Schwierigkeiten als ich Essen von Einheimischen bekommen habe, aber dazu mehr in der “Hast du auch “gesündigt”?” Frage. Es ist aber auch wirklich toll die verschiedensten Gerichte auszuprobieren, hinzu kommen die zahlreichen frischen Obst- und Gemüsesorten. Als Veganer auf Weltreise kommt man wirklich auf seine Kosten, daher würde ich immer und immer wieder die kleinen “Schwierigkeiten” auf nehmen. Zudem denke ich nicht, dass Jemand nicht reisen sollte nur weil er sich etwas anders ernährt. Das ist definitiv kein guter Grund.

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In welchen Ländern war es leicht als Veganer zu reisen?

In fast allen asiatischen Ländern, besonders Indien, Nepal und Thailand.
In Thailand habe ich die tollsten Früchte probiert und jeden Tag mit einer Wassermelone gestartet. Ich schwärme wirklich immer noch von dem tollen Essen. Allerdings muss man in Thailand aufpassen wenn man an einem Streetfood Stand oder im Restaurant etwas bestellt, da die Thailänder gerne Ei zum Reis oder den Nudeln geben. Die indische und nepalesische Küche ist der Wahnsinn! Ich habe in einem Ashram in Indien gelebt, dort wurde nur veganes Essen serviert und in Nepal habe ich bei einer vegetarischen Familie gelebt, daher war ich in den beiden Ländern sicherlich auf der Sonnenseite. Man muss nur bei den Chais aufpassen, da diese gerne mit Milch getrunken werden.

In welchen Ländern war es schwer als Veganer zu reisen?

Generell war es in allen Ländern möglich, nur in manchen Situationen hatte ich ein paar Probleme. Zum Beispiel an der Küste in Kuba, es gab wirklich nur Fisch-Gerichte, mit dem Resultat das ich trocken Reis mit Salat gegessen habe oder bei der Wüstentour in Marokko wo es spät abends nur Tajine mit Hähnchen gab und ich mir die Gemüsestücke da raus fischen musste. Was sicher einige Veganer nicht getan hätten, aber besser so als zu hungern ist meine Devise. Ich habe aber aus Erzählungen gehört, dass Argentinien wohl sehr schwer sein soll als Veganer, da die argentinische Küche extrem fleischlastig ist.

Hast du ein paar Tipps und Tricks?

Japs, worst case scenario ist immer Erdnussbutter mit Toast! Oder ich habe auch ein paar Marmeladen ohne Gelantine gefunden. Pommes geht auch immer und generell Reis und Sauce drüber. Hört sich alles nicht toll an, aber manchmal muss es eben sowas sein. Ich habe auch in Afrika und Europa immer darauf geachtet ein Hostel zu buchen, welches eine Küche hat. So konnte ich sicher sein, dass ich mir selber etwas zaubern konnte. Dies ist nicht nur leichter, sondern spart auf längerer Basis auch viel Geld.
Leider musste ich auch feststellen, dass im Flugzeug nie vegane Gerichte angeboten werden, man muss es vorher online buchen und ich sehe es echt nicht ein 15 Euro für ein schlechtes Veganes Gericht auszugeben, daher bereite ich mir meist selbst etwas vor oder bringe mir Obst mit.

Hast du auch “gesündigt”?

Klar! Ich sehe es nämlich so, beispielsweise war ich bei einem Trekking Trip mitten in den Bergen von Pai im Norden Thailands und als Frühstück wurden nur Eier angeboten, also habe ich auch Eier gegessen, da ich wusste, dass ich Energie für den Trek brauchte. Oder mir wurden in verschiedenen Ländern Essen angeboten, beispielsweise in der Schule in der ich in Kenia ehrenamtlich gearbeitet habe, hat mir der Schulleiter ein Gebäckstück gegeben. In solchen Situationen würde ich mich nicht anstellen, da dies einfach einen sehr schlechten Eindruck hinterlässt. Ich habe dann auch später erwähnt, dass ich z.B. kein Fleisch esse und damit hat sich die Sache auch erledigt. Man muss es selbst abwägen, wie man solche Situationen handhaben möchte.

Welche Erkenntnisse brachte mir das Reisen um die Welt hinsichtlich meiner veganen Lebensweise?

Wie ich bereits erwähnt habe, war es der absolute Wahnsinn die verschiedensten Gerichte zu probieren, was sich auf später an meinem Gewicht wiedergespiegelt hat. Zitat meines Vaters “Du sahst fett aus”, glaubt mir, es war aber wirklich jedes Kilo wert. Zudem ist es einfach ein Unterschied zwischen Tag und Nacht frische Früchte wie Papaya, Mango oder Wassermelone zu essen in beispielsweise asiatischen Ländern. Sie sind soooo lecker!

Seit ihr auch als Veganer in manchen Ländern unterwegs gewesen und habt positive, bzw. negative Erfahrungen gemacht? Lasst mir doch euer Feedback da!

Hey guys,
I’ll talk to you about a topic that I get questions about when I mention that I travel around the world as a vegan.
Is it even possible? In which countries was it easier and which was more difficult or even impossible? Have I also “sinned”?
These and other questions, I will answer in this blogpost!

Is it possible to travel around the world as a vegan?

Basically yes! You have the opportunity to eat vegan food in all the countries I’ve traveled to, whether it’s a balanced diet that makes you happy in the long run is another thing. You have to be very careful and sometimes I got in trouble when I got food from locals, but more in the “Did you also” sinned “?” Question. But it is also really great to try different dishes, plus the many fresh fruits and vegetables.  Besides, I do not think that someone should not travel just because he is eating something different. That’s definitely not a good reason.

In which countries was it easy to travel as a vegan?

In almost all Asian countries, especially India, Nepal and Thailand.
In Thailand, I tasted the best fruits and started every day with a watermelon. I still really rave about the great food. However, you have to be careful in Thailand if you order something at a street food stand or in the restaurant, as the Thai people like to give egg to the rice or the noodles. The Indian and Nepalese cuisine is amazing! I lived in an ashram in India where they only served vegan food and in Nepal I lived with a vegetarian family so I was certainly on the sunny side in both countries. You just have to be careful with the chais, as they like to drink it with milk.

In which countries was it hard to travel as a vegan?

Generally it was possible in all countries, only in some situations I had some problems. For example, on the coast in Cuba, there were only fish dishes, with the result that I ate dry rice with salad or during the desert tour in Morocco where there were only tagines with chicken late in the evening and I tried to get the pieces of vegetables out there. What some vegans would not have done, but better than starving is my motto. But I’ve heard from stories that Argentina should probably be hard as a vegan, because the Argentine cuisine is extremely heavy in meat.

Do you have some tips and tricks?

Sure, worst case scenario is always peanut butter with toast! Or I found some jams without gelatine. French fries are always okay and generally rice and sauce over it. It does not sound great, but sometimes it has to be something like that. In Africa and Europe I have always made sure to book a hostel, which has a kitchen. So I could be sure that I could conjure something for myself. This is not only easier, but also saves a lot of money on a long-term basis.
Unfortunately, I also found that on the plane vegan dishes are never offered, you have to book it online in advance, so I usually prepare myself some food or bring some fruit with me.

Did you also “sinned”?

Yes I did! I see it like that, for example, I was on a trekking trip in the middle of the mountains of Pai in the north of Thailand and for breakfast they only offered eggs, so I ate the eggs, since I knew that I needed energy for the trek. Or I was offered food in different countries, for example at the school where I volunteered in Kenya, the headmaster gave me a pastry. In such situations, I would take it because it don’t want to leave a bad impression. You have to weigh yourself how you want to handle such situations.

What insights did traveling around the world bring to me about my vegan lifestyle?

As I mentioned, it was absolutely amazing to try different dishes, which later reflected in my weight. Quote from my father “You look fat”, believe me, it was really worth every kilo. Moreover, it is simply a difference between day and night to eat fresh fruits like papaya, mango or watermelon, for example in Asian countries. They are sooo delicious!

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1 Kommentar

  1. Michelle Früh
    22. März 2018 / 12:42

    Finde es bemerkenswert auf was man da so achten muss. Finde es aber super, wenn man das so gut durchziehen kannLiebe Grüße Michelle von beautifulfairy

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