Kenia: Waisenheim + Ehrenamt

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Hallo meine Lieben,
wie vielleicht der ein oder andere von euch schon weiß, bin ich in Kenia um ehrenamtlich zu arbeiten. Nun habe ich auch beschlossen einen extra Post darüber zu verfassen was ich von dem Ehrenamt hier in Kenia halte, der in den nächsten Tagen online kommen soll.

Momentan arbeite ich in einem Hostel in Nyali, Mombasa als mein Ehrenamt und ich kann euch nur sagen, der Ort ist ein kleines Paradies. Da ich mittlerweile schon eine Zeit hier bin, bzw. auch nach meiner Zeit in der Schule wiedergekommen bin, kenne ich die Leute hier sehr gut und man kann schon sagen, dass es wie eine kleine Familie ist. Ich fühle mich pudelwohl und könnte nicht glücklicher sein, direkt nach meinem Abflug hier gelandet zu sein.
Ich war schon ziemlich nervös, neues Land, neuer Kontinent und nach längerer Zeit auch mal wieder alleine unterwegs. Zugegeben, ich hätte es nicht besser haben können.
Vor allem immer wenn ich das Hostel verlasse um kleine Trip hier und da zu machen, jedes Mal bin ich froh wieder zurück zu sein.
Man könnte wirklich eine Reality TV Show in diesem Hostel drehen und es würde nicht langweilig werden, weil hier die verchecktesten und lustigsten Menschen ein uns aus gehen und immer irgendwie etwas passiert.

Das wunderbare an diesem Hostel ist nicht nur das familiäre, sondern auch das die Leute hier das Herz am richtigen Fleck haben. Vor ein paar Tagen nur haben wir ein Waisenheim eingeladen und ihnen ermöglicht mehrere Stunden den Pool zu nutzen und ihr könnt euch nicht vorstellen wie glücklich die Kids waren. Ich mein, man kann es ein wenig auf den Bildern sehen, aber das zeigt trozdem nicht wie happy alle waren. Am Ende des Tages gab es dann noch eine gute Portion Essen für Jeden und dann ging es auch schon wieder zurück.
Es war wirklich toll mit anzusehen, vor allem weil ich selber weiß wie heiß es hier werden kann und wie sehr man gerne eine Abkühlung haben würde. Diese Kinder haben nie Zugang zu einem Pool und keiner konnte so richtig schwimmen, was in Deutschland undenkbar wäre, aber hier lernen die Kids es einfach nicht.

Ironischweise habe ich am gleichen Tag, als die Kiddies am essen waren, einer Frau, ca. in meinem Alter, das schwimmen beigebracht. Sie war mit Badekappe im Pool und sagen wir mal so, hatte leichte Probleme. Ich bin also ins Wasser und bin normal geschwommen, wollte mich dann aber fertig machen zum arbeiten. Als ich aus dem Wasser gehe, sagt sie zu mir “Oh du gehst schon? Ich dachte du könntest mir helfen und mir zeigen wie man schwimmt und gleichzeitig atmet”.
Ich habe es ihr also vor gemacht und Tipps gegeben und es wurde schnell besser. Sie hat sich so freut endlich mehr oder weniger schwimmen zu können und dabei den Kopf oberhalb des Wassers zu haben. Es war ein tolles Erlebnis ihr zu helfen und sie war so dankbar!
Manchmal sind es doch die kleinen Dinge im Leben…

Hello my love,
As maybe one or the other of you already knows, I am in Kenya to work as a volunteer. Now I have also decided to write an extra post about what I think of the volunteer work here in Kenya, which should come online in the next few days.
At the moment I am working in a hostel in Nyali, Mombasa as my volunteer and I can only say that the place is a little paradise. Since I have been here for a while, or have come back after my time at school, I know the people here very well and you can say that it is like a small family. I feel very well and could not be happier to have landed here right after my departure.
I was pretty nervous, new country, new continent and after a long time sometimes alone again. Granted, I could not have done better.
Especially whenever I leave the hostel for a little trip here and there, every time I’m glad to be back.
You could really do a reality tv show at this hostel and it would not get boring because the most banned and funniest people go out there and always something happens.

The wonderful thing about this hostel is not just the familiar, but also the people here have the heart in the right place. Only a few days ago we invited an orphanage and allowed them to use the pool for several hours and you can not imagine how happy the kids were. I mean, you can see it a bit in the pictures, but that does not show how happy everyone was. At the end of the day there was still a good portion of food for everyone and then it was already back.
It was really great to see, especially because I know how hot it can get here and how much you would like to cool down. These children never have access to a pool and no one could really swim, which would be unthinkable in Germany, but here the kids just do not learn it.
Ironically, on the same day that the kiddies were eating, I taught a woman to swim about my age. She was with swimming cap in the pool and let’s say, had a little problems. So I went into the water and swam normally, but then I wanted to get ready to work. When I go out of the water, she says to me, “Oh, you go, I thought you could help me and show me how to swim and breathe at the same time.”
So I made it to her and gave tips and it got better quickly. She was so happy to finally swim more or less and to have her head above the water. It was a great experience to help her and she was so thankful!
Sometimes it’s the little things in life …

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2 Kommentare

  1. Talkasia
    26. Oktober 2017 / 7:39

    wow, das klingt so spannend! Ich find das richtig toll!

  2. Mona_BelleMelange
    26. Oktober 2017 / 7:44

    Das ist wirklich beeindruckend und stellt die eigenen Prioritäten auf den Prüfstand :)Liebe Grüße, Mona

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